Cannabis als Infrastruktur-Investment setzt nicht auf den direkten Verkauf von Pflanzen, sondern auf die Vermietung konkreter Pflanzplätze an professionelle Betreiber.

Anleger kaufen also einen definierten Produktionsplatz und erhalten für dessen Nutzung eine vertraglich festgelegte Miete.

Der Anbieter wirbt je nach Laufzeit mit jährlichen Mietrenditen von bis zu 9,8 Prozent.

Der Sachwertcharakter entsteht dadurch, dass ein konkreter Platz als Produktionsmittel erworben und vermietet wird.

Für ein ausgewogenes Vermögen kann ein solches Modell als alternativer Baustein betrachtet werden, allerdings nur nachdem die Verträge, die Eigentumszuordnung, Kündigungs- und Rückkaufregelungen sowie die steuerliche Behandlung im Detail geprüft wurden.

So bleibt der Blick nüchtern:

Potenziell planbare Mieteinnahmen, aber eben auch unternehmerische Risiken, die man bewusst tragen muss.